Wissenswertes rund um Mundmassage

Trend: Munderotik

Schon im Kindheitsalter wird einem von der Mutter oft ermahnend gesagt, man solle nicht den Finger in den Mund stecken. Dabei ist dies doch ein ganz natürliches Verhalten. Denn bereits im Säuglingsalter stecken wir gern unsere Finger in den Mund. Das hat natürlich etwas mit dem Instinkt zu tun. Doch warum ist es vollkommen in Ordnung, wenn sich erwachsene Personen gegenseitig in den Mund fassen? Munderotik als neuer Trend.

Aus diesen Gründen saugen wir als Säugling an den Fingern

Schon der deutsche Begriff „Säugling“ verrät unser angeborenes Verhalten. Doch das Saugbedürfnis geht über die Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme hinaus.

Aus diesen Gründen saugen wir im Säuglingsalter an vielerlei Objekten: 

  • Zur Beruhigung
  • Schmerzlindernde Wirkung
  • Als Einschlafhilfe
  • Zum Trost
  • Aktvierung der Verdauung

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Es ist also nicht verwunderlich, weshalb Babys an den eigenen Fingern nuckeln. Schon in der Schwangerschaft kann im Mutterleib beobachtet werden, dass Föten am Daumen lutschen. Nach der Geburt ist das Saugbedürfnis überlebensnotwendig, da es primär der Nahrungsaufnahme dient. Dabei ist dieses Bedürfnis nicht nur auf die weibliche Brustwarze festgelegt. 

An diesen Dingen saugen wir als Säugling: 

  • Eigene Finger/Hände
  • Finger und Nase der Bezugsperson
  • Weibliche Brustwarze der stillenden Mutter
  • Kuscheltier 
  • Bettdecke

Deshalb liegt es nahe, dass Munderotik im Erwachsenenalter ein angeborenes Bedürfnis ist. Dieses hat sich natürlich im Laufe des Lebens weiterentwickelt. Die Bedürfnisbefriedigung bezieht sich im späteren Alter auf die fremde Einwirkung. Sprich, sich den Finger in den Mund stecken lassen. Doch es geht nicht bloß um das Einführen des Fingers in den Mund.

Das ist unser übliches Sexualverhalten

Statistik über Sexualverhalten in Deutschland.
Statistik über Sexualverhalten in Deutschland (2017). Eine Studie von: https://www.aerzteblatt.de/archiv/192871/Sexualverhalten-in-Deutschland

Laut einer Studie (erschienen 2017 im Ärzteblatt, „Sexualverhalten in Deutschland“), wurde eine Mehrthemenbefragung an 2524 Personen unternommen. Hierbei bekam man Auskunft über die gängigen Sexualpraktiken. Wir haben das Ergebnis anhand einer Grafik anschaulich gemacht. 

Die Mehrheit der befragten Personen gaben an, Vaginalverkehr bereits praktiziert zu haben (Männer: 88%, Frauen: 89%). Passiven Oralverkehr hingegen wurde bereits von 56 % der befragten Männern praktiziert bzw. von 48 % der befragten Frauen. Aktiven Oralverkehr spiegelt ein ähnliches Ergebnis wieder (Männer: 51 %, Frauen: 45 %). Somit hat jede zweite Person Erfahrungen mit Oralverkehr. 

Beim Analverkehr sind die Ergebnisse besonders interessant, da lediglich 19 % der befragten Männer angaben, aktiven Analverkehr praktiziert zu haben. Hingegen haben nur 4 % der Männer passiven Analverkehr ausgeübt, bei Frauen sind es 17 %.

Munderotik nicht zu verwechseln mit Oralverkehr

Die oben erwähnte Studie legt die Vermutung nahe, dass rund die Hälfte der Bevölkerung Erfahrungen mit Oralverkehr hat. Das bedeutet, Munderotik ist ein wesentlicher Bestandteil unserer sexuellen Präferenzen? Nein. Denn Munderotik ist nicht gleich Mundsex oder Mundorgasmus.

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Mundsex ist ein Synonym, um Oralverkehr zum Ausdruck zu bringen. Dabei ist die Stimulation der menschlichen Genitalien im Vordergrund. Die orale Befriedigung ist zweitrangig. Der Mund dient also als Hilfsmittel. Bei Munderotik liegt der Fokus auf dem Mund samt Zunge und die Finger ist das Hilfsmittel.

„Munderotik bezieht sich auf die Massage der Mundregion ohne der Verwendung von Genitalien. Orgasmus ist nicht angestrebt.“

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Munderotik – Stimulation ohne Berührung der intimen Zonen

Die Munderotik gleicht einer Aktivierung des angeborenen Saugbedürfnisses. Hierbei werden die Finger von einer Vertrauensperson verwendet, um die Sinne zu aktivieren. Wie bei Tantra (siehe Artikel), geht es hier nicht um den Orgasmus. 

Erotik im Mund ist eine Alternative zum Oralverkehr und den anderen Sexualpraktiken. Grundsätzlich steht der Mensch im Vordergrund und nicht der bloße sexuelle Akt an sich. 

So praktizierst du Munderotik

Die meisten Menschen denken bei der Massage des Munds daran, wie der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin den Finger in unseren Mund steckt. Eigentlich ein sehr intimer Moment und für die meisten mit Unbehagen empfunden. Doch es gilt, sich von diesem Gedanken zu befreien.

Zunächst einmal ist wichtig, dass du eine Vertrauensperson aufsuchst. Mit dieser kannst du über Munderotik sprechen. Oftmals bietet sich der beste Kumpel bzw. die beste Freundin dafür an oder bei Paaren unter sich. Es gibt natürlich auch Menschen, die solch spezielle Massagen anbieten. Im Internet wirst du wenig Angebot finden. Hier ist verwiesen auf alternative Angebote, wie zum Beispiel Meditationslehrer*innen. Auch gibt es professionelle Angebote für Kuscheln, auch Kuschelgruppen.

„Eine Vertrauensperson können Freunde*innen oder Partner*innen sein, aber auch spezielle Alternativangebote von Personen (Meditationslehrer*innen, Kuschelgruppen etc.).“

Paare redet im Vertrauen zueinander über Bezienung und liegt auf dem Sofa.
Eine Vertrauensperson ist oftmals der eigene Partner bzw. die eigene Partnerin. Entspannt kann man über viele Themen vorurteilsfrei reden, so auch über Munderotik.

Kopfkino bei dem Gedanken, dass eine andere Person ihre Finger in meinen Mund steckt.

Im Säuglingsalter noch normal, im Kindheitsalter wird man ermahnt, wenn man am Daumen lutscht. Im Erwachsenenalter denkt man gleich an eine Zahnbehandlung. Auch an die Untersuchung des Allgemeinmediziners bzw. der Allgemeinmedizinerin mittels Spatels und ausgestreckter Zunge wird gedacht. 

Daher ist eine Vertrauensperson immens wichtig, um sich losgelöst auf Mundmassage einzustellen. Nicht jede Person sollte einfach in den Mund fassen. 

Die Mundmassage

Die Vertrauensperson steckt nicht einfach die Finger in den Mund und fertig. Vielmehr geht es darum, sich erst einmal ein ruhiges Umfeld zu schaffen. 

Diese Vorbereitungen empfehlen wir dir:

  • Bequeme Kleidung tragen
  • Ruhigen Raum aufsuchen
  • Richtige Raumtemperatur und Luftzirkulation schaffen
  • Unnötige Geräusche und Störelemente vermeiden
  • Entspannungsmusik optional hinzufügen
  • Räucherstäbchen bzw. esoterische Gerüche optional wählen
  • Komfortable Liegefläche wählen
  • Optimale Liegeposition auswählen
  • Toilettengang und Appetit/Durst vorab erledigen
  • Mundhygiene und saubere Finger beachten
Eine Frau wäscht im Badezimmer ihre Hände unter fließendem Wasser.
Gerade bei Munderotik ist die Hygiene im Mundraum als auch der Finger wichtig.

Anhand diesem Setup hast du bereits den Grundstein zur Entspannung von Seele, Psyche und Köper gelegt. 

Es ist ratsam, dass du alles mit der Vertrauensperson zuvor besprichst. Offenheit ist das Non-Plus-Ultra. Außerdem können wir dir empfehlen, eine Mundmassage zunächst mit einer Meditation zu beginnen. So kannst du dich ganzheitlich auf die Massage einstellen. 

Das können Finger in der Mundregion machen

Wie bereits erwähnt, soll die Vertrauensperson nicht einfach den Finger in den Mund stecken. Auch sollst du nicht den eigenen Finger verwenden. Es geht um eine sinnliche Berührung der Mundregion. Dabei steht die Massage und Stimulation im Vordergrund. Diese kann vielfältig erfolgen. 

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Die Vertrauensperson kann folgende Praktiken einer Mundmassage ausführen:

  • Sanft über Lippen streichen mit dem Finger
  • Finger langsam an geschlossener Mundöffnung führen und minimal Druck ausüben
  • Einführen von Finger bis dieser auf die vorderen Zähne stößt 
  • Zeigefinger bei geschlossenen Lippen sinnlich an den Zähnen entlangführen
  • Mit Daumen und Zeigefinger sanft Ober- und Unterlippe massieren
  • Bei geöffnetem Mund den Gaumen mit Finger berühren, aber nicht zu tief
  • Finger fährt unter die Zunge und übt sanfte Berührungen aus
  • Zunge herausstrecken und mit mit Daumen und Zeigefinger massieren
  • Mit zwei Zeigefingern den Mundwinkel spreizen, aber nicht zu stark dehnen
  • Wangeninnenseiten mit Daumen massieren und leichten Druck ausüben 
  • Mit den Finger über die Zunge streichen

Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten Munderotik zu praktizieren. Denkbar wäre auch die Verwendung von anderen Hilfsmitteln.

So kann sich eine Mundmassage bei dir auswirken

Bei Erotik im Mund und an der Zunge werden Gefühle und Erinnerungen geweckt. Wie im Säuglingsalter kannst du diese Erfahrungen machen: 

  • Beruhigende Wirkung
  • Tiefenentspannung
  • Einschlafhilfe
  • Trost und Ablenkung
  • Aktvierung der Verdauung

Trend zum selbst Ausprobieren?

Schreib uns bitte über deine Erfahrung mit Munderotik. Hast du dies bereits ausgeübt? Konnten wir dir mit den Tipps helfen? Wirkt eine Mundmasse bei dir?

Nutz gern die Kommentarfunktion oder schreib eine E-Mail an Paul << Klick hier

Weiterführender Link zur Quellenangabe über Studie zum Sexualverhalten:

https://www.aerzteblatt.de/archiv/192871/Sexualverhalten-in-Deutschland

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