Erektionsstörung: Ursachen

Impotenz bei Männern im Überblick

Erektionsstörung und ihre Ursachen können vielfältig sein. Generell gilt, ist die Versteifung des Penis für den Geschlechtsakt unzureichend oder die Erektionsdauer vermindert, so handelt es sich um eine Erektionsstörung. Wenn dieser Zustand über einen längeren Zeitraum auftritt (Häufigkeit), so spricht man von einer Krankheit.

Wer ist betroffen?

Besonders eindeutig ist die rapide Zunahme von Erektionsstörungen bei Männern im Alter. Laut einer Studie sind 53,4 % der 70- bis 80-Jährigen davon betroffen. Das ist etwas mehr als die Hälfte der Männer in dieser Altersgruppe. Nahezu jeder dritte 60- bis 69-Jährige (34,4 %) hingegen leidet unter Impotenz. Nur 2,3 % der jüngeren Generation (30 – 39 Jahre) kennen solche Probleme. 

Statistik über Erektionsstörung bei Männern und ihre Ursachen.
Statistik über die Altersabhängigkeit von Erektionsstörung (2009). Quelle der Daten: https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=67052&s=erektionsst%F6rung

Neben Erektionsstörung ist auch der Leidensdruck zu berücksichtigen. Die Ursachen dafür können sowohl körperlicher, als auch psychischer Natur sein. Der Lebenswandel ist auch ein wesentlicher Einflussfaktor. 

Wie eingehend festgestellt, steigt der prozentuale Anteil an betroffenen Männern, je älter die Person. Hingegen ist der Leidensdruck besonders bei der jüngeren Generation auffällig. Es sind zwar nur 2,3 % der Männer im Alter von 30 – 39 Jahren von Erektionsstörungen betroffen. Jedoch wird ein Leidensdruck von 1,4 % der Männer dieser Altersgruppe festgestellt. 

Viele Faktoren können den Leidensdruck beeinflussen. Die eigene Erwartungshaltung ist dabei wohl die größte Ursache für das Leiden bei jungen Männern.

Der Leidensdruck bei einer Erektionsstörung ist bei Männern zwischen 30 – 39 Jahre besonders hoch. 

Lies hier mehr über: Erektionsstörung mit 30 – 10 Tipps gegen Erektionsprobleme << Klick

Keine Erektion ohne Schwellkörper

Der Schwellkörper im männlichen Penis ist ein Gewebe, welches eine schwammartige Struktur aufweist. Die Erektion tritt dadurch ein, dass die Blutzufuhr gesteigert wird. Dies geschieht mit Hilfe der Erweiterung der Arterien.

Vom Herz ausgehend wird Blut in das schwammartige Schwellkörpergewebe gepumpt. Der Schwellköper ist wiederum umgeben vom festen Bindegewebe der Schwellkörperwand. Die Venen werden dabei zusammengepresst. Diese Blutgefäße sind normalerweise für den Blutabstrom zuständig. Durch diese Verengung der Venen entsteht ein Blutstau. Der Druck im Schwellkörper steigt an und der Penis versteift und richtet sich auf.

Die 3 Schwellkörper am männlichen Penis:

  • Penisschwellkörper
  • Eichelschwellkörper
  • Harnröhrenschwellkörper

Penisschwellkörper (Corpus cavernosum penis): Er ist von großer Bedeutung, denn dieser Schwellkörper ist für die Erektion zuständig – verläuft von der Peniswurzel bis an die Eichel. 

Eichelschwellkörper (Corpus spongiosum glandis): Vergrößert die Eichel bei einer Erektion. Hingegen spielt dieser Schwellkörper keine Rolle bei der Erektion. 

Harnröhrenschwellkörper (Corpus spongiosum penis): Umschließt die Harnröhre am Penisschaft. Dieser ist nicht für die Erektion von Bedeutung.

Grafik vom Schwellkörper des Penis als mögliche Ursachen einer Erektionsstörung.
Die Verletzung der Schwellkörper zählt zu den körperlichen Ursachen einer Erektionsstörung.

Der Ablauf einer physiologischen Erektion ist ein äußerst komplexer Vorgang. Eine Erektionsstörung kann entweder ohne erkennbare Ursache oder als Folge auftreten.

Bei einer Erektion handelt es sich um ein Zusammenspiel von:

  • Nerven auf Gehirnebene
  • Muskeln & Nerven des Beckens
  • Nerven des Rückenmarks
  • Blutgefäßen
  • Hormonen

Bei den Ursachen einer Erektionsstörung ist es daher besonders schwierig, die Faktoren ausfindig zu machen. Es ist nicht selten, dass eine Kombination aus mehreren Faktoren zu einer Erektionsstörung führen.

Aber ich bin doch nicht impotent!

Wissenschaftler*innen charakterisieren den Begriff Impotenz wie folgt: 

„Impotenz ist das Unvermögen, den Geschlechtsverkehr befriedigend auszuführen.“

Fakt ist: Ärzte bzw. Ärztinnen sprechen von Impotenz, wenn der Penis nicht ausreichend versteift oder die Erektion nicht lang genug hält. Die Erektion ist ungenügend für den Geschlechtsverkehr. Man kennt diesen Begriff auch als „erektile Dysfunktion“. Jedoch ist dies nur dann eine Krankheit, wenn bei 70 % der Versuche eine ausreichende Erektion ausbleibt und dieses Problem über mindestens 6 Monate besteht.

Von einer Erektionsstörung sind mehr Männer betroffen, als du annimmst. Es gibt auch gar keinen Grund, sich dafür zu schämen. Denn es gibt viele Faktoren, die als Ursachen einer Erektionsstörung in Frage kommen.

Natürlich sind ältere Männer öfter betroffen, als Jüngere. Dabei ist der Leidensdruck aber bei jungen Männern wesentlich höher.

Die Dunkelziffer an Männern mit Impotenz mag weitaus höher sein, da nicht jeder Mann darüber sprechen möchte. Das tatsächliche Ausmaß einer Erektionsstörung ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Manchmal klappt es, dann mal wieder nicht. Hingegen sprechen andere Männer von einem Totalverlust der Erektionsfähigkeit.

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Formen von Impotenz

Generell betrachten Mediziner*innen zwei Formen der Impotenz:

  • Erektionsstörung
  • Unfruchtbarkeit

Erektionsstörung (Impotentia coeundi): Die Erektion reicht für den Geschlechtsverkehr nicht aus. Der Penis wird oder bleibt nicht steif genug. Auch kann es vorkommen, dass der Zeitpunkt des Samenergusses nicht kontrolliert werden kann. Man spricht von einem vorzeitigen oder verzögerten Samenerguss. Tritt gar kein Samenerguss auf, so nennt man dies Anejakulation.

Unfruchtbarkeit (Impotentia generandi): Eine ausreichende Erektion wird erlangt und der Geschlechtsverkehr kann stattfinden. Jedoch kann der Mann keine Kinder zeugen. Trotz Samenerguss befinden sich nicht genügend oder überhaupt keine intakte Spermien im Sperma.

Erektionsstörung – Die Ursachen

Grafik über Ursachen einer Erektionsstörung.
Neben den körperlichen und psychischen Ursachen einer Erektionsstörung bei Männern ist auch der jeweilige Lebenswandel mit zu berücksichtigen.

Bei einer Erektion kommt es auf das Zusammenspiel von Nervensystem, Blutgefäßen, Hormonen und Muskeln an. Hier kann jeder Beteiligte schlapp machen. Deshalb können die Gründe einer Erektionsstörung vielfältige Ursachen haben. 

An ca. 70 % der Männer mit Erektionsstörung lassen sich körperliche Ursachen festmachen. Diese sind meist krankheitsbedingt. Besonders Männer ab 50 Jahren. Andere Männer weisen psychische Ursachen auf, die für eine Impotenz verantwortlich sind. Natürlich spielt der Lebenswandel auch eine wesentliche Rolle für die männliche Standfestigkeit.

Es ist nicht selten, dass auch eine Kombination aus mehreren Faktoren zu einer Impotenz führt. Diese herauszufinden ist dann eine Herausforderung, aber nicht unmöglich.

Oftmals ist das Ego schuld: Leidet Mann an Impotenz, kratzt dies am Selbstbewusstsein und der eigenen Identität. Folge einer länger anhaltenden Erektionsstörung ist, dass Mann sich nur noch als halber Mann fühlt. Die Angst vor dem Schlapp-machen ist hoch. Dies kann die erektile Dysfunktion verstärken. Es ist ein Teufelskreis.

 

Impotenz: Körperliche Ursachen

Eine Reihe von Krankheiten stehen in Verbindung mit einer Erektionsstörung. 

Die wesentlichen körperlichen Ursachen einer Erektionsstörung: 

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Hormonelle Störungen
  • Neurologische Erkrankungen
  • Rückenmarkschädigung
  • Operative Eingriffe
  • Verletzungen
  • Genitale Fehlbildungen

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen:

Sind die Arterien verkalkt, gelangt nicht mehr genügend Blut in den Schwellkörper. Auch kann es sein, dass das Blut zu schnell wieder abfließt. Eine Kombination aus beiden ist möglich. Folglich ist die Blutmenge im Schwellköper nicht ausreichend für eine Erektion.

Gefäßverkalkung wie Arterienverkalkung und Arteriosklerose sind die häufigste Ursache von Impotenz. Darüber hinaus können die koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck und ein zu hoher Cholesterinspiegel Erektionsstörungen auslösen können. 

Diabetes:

Auch Zuckerkrankheit genannt. Impotenz ist eine der häufigsten Folgen bei Männern. Auch hier finden sich Ablagerungen. Zuckermoleküle lagern sich an den Blutgefäßwänden ab. Dadurch fließt nicht ausreichend Blut in die Schwellköper. Die Folge ist, dass der Penis nicht steif wird.

Hormonelle Störungen:

Ein niedriger Testosteronspiegel schwächt die Erektionsfähigkeit bei Männern. Wird dieses Geschlechtshormon nicht ausreichend gebildet oder freigesetzt, so kommt es zu dieser Störung. 

Neurologische Erkrankungen:

Wesentlich für die Erektion sind die Übermittlung von Nervensignalen. Diese werden von dem Gehirn an den Penis gesendet. Nervenkrankheiten können diese Übermittlung blockieren oder schwächen. Multiple Sklerose, Parkinson, Schlaganfall oder Tumore können solch eine Beeinträchtigung verursachen.

Rückenmarkschädigung:

Störungen bei dem Reflex einer Erektion können bei einer Querschnittslähmung auftreten. Auch ein Bandscheibenvorfall kann die Weiterleitung von notwendigen Nervenimpulsen beeinflussen.

Operative Eingriffe:

Wird beispielsweise eine Operation wegen Prostatakrebs vorgenommen, so können wichtige Nervenbahnen vom und zum Penis beschädigt werden. Dadurch kann es zu Erektionsstörungen kommen.

Verletzungen:

Als direkte Ursache einer Erektionsstörung gilt die Verletzung des Schwellkörpers. Dies kann dazu führen, dass der Penis nicht mehr steif wird.

Genitale Fehlbildungen:

Dies kann ebenfalls verantwortlich sein für Impotenz.

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Erektionsstörung: Psychische Ursachen

Wenn der Penis streikt, kann dies psychische Gründe haben. Gerade bei jüngeren Männern kann eine Impotenz seelischer Natur sein. Es können versteckte Botschaften von Körper und Seele sein, die auf einen Missstand aufmerksam machen.

Potenzprobleme können folgender seelischer Faktoren zugrunde liegen:

Depression:

Deine seelische Verfassung hat großen Einfluss darauf, ob es im Bett klappt oder nicht. Männer, die an Depression leiden, denken weniger an Sex. Der Verlust von Libido geht einher mit einer depressiven Verstimmtheit.

Aber auch ein Hänger kann dazu führen, dass du dich nicht mehr als richtiger Mann fühlst. Selbstzweifel machen sich breit. Eine Depression kann entstehen aufgrund einer bereits bestehenden Impotenz.

Stress, Leistungsdruck:

Gerade wenn man auf der Arbeit stark eingespannt oder selbstständig ist. Mann schaltet nicht richtig ab nach der Arbeit. Auch bei einem Studium kann dies auftreten. Wenn wieder Klausuren anstehen. Stress, Leistungs- und Zeitdruck können Impotenz begünstigen.

Hemmungen, Ängste:

Fühlst du dich nicht frei genug, um deine sexuellen Neigungen auszuleben, kann dies zu Problemen der Erektion führen. Aber auch Angst haben, sich nackt zu zeigen kann zu Beeinträchtigungen führen. 

Fehlende Selbstsicherheit:

Impotenz passt nicht in das typische Bild vom modernen Mann. Er ist leistungsfähig, stark, smart und potent. Dies kann Druck erzeugen und blockieren. Unsicherheit macht sich breit. Womöglich ist das Selbstbewusstsein angegriffen und der Penis macht schlapp. Dabei ist das reine Kopfsache.

Protest gegen Männerbild:

Der Mann muss männlich sein. Dies kann Druck erzeugen und zum Streik des Penis führen. Bei Instagram präsentieren sich zahlreiche muskulöse Fitnessmodels. Das kann nerven und dein Weltbild beeinflussen. Impotenz als Protest muss keine bewusste Entscheidung deinerseits sein. Das meiste findet im Unterbewusstsein statt. 

Partnerschaftskonflikte:

Oft Streit zu Hause mit der Partnerin bzw. dem Partner? Kinder in einer schwierigen Phase? Finanzielle Nöte? Ja, das kann zu Potenzproblemen führen. Es ist verständlich, dass man keinen freien Kopf hat für sexuelle Aktivitäten.

Persönlichkeitskonflikte:

Geheimgehaltene Homosexualität kann Erektionsstörungen verursachen. Auch unterdrückte Bedürfnisse oder Identitätssuche können Impotenz auslösen. Manche Menschen fühlen sich im eigenen Körper auch nicht wohl. Vielleicht im „falschen Geschlecht“.

Weitere Ursachen einer Erektionsstörung

Medikamente:

Es gibt Medikamente, die deine Potenz beeinflussen. Zum Beispiel Beta-Blocker, sie können Impotenz verursachen. Das Medikament wird eingenommen gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und soll den Blutdruck senken. Unzureichender Blutdruck lässt die Schwellkörper nicht ausreichend füllen.

Alkoholkonsum:

Übermäßiger und dauerhafter Konsum von Alkohol greift Nerven im Gehirn und Rückenmark an. Deshalb kann Impotenz die Folge sein. Die Weiterleitung von stimulativen Reizen wird beeinträchtigt. Manche Männer haben dies bei einem Vollrausch womöglich schon einmal erlebt – der Penis wird nicht steif.

Übergewicht:

Männer sind häufig von Impotenz betroffen, wenn Übergewicht vorherrscht. Fett in der Bauchgegend sorgt dafür, dass der Testosteronspiegel sinkt. Dabei ist Testosteron wesentlich an der Manneskraft beteiligt.

Rauchen:

Eine periphere arterielle Verschlusskrankheit wird durch Rauchen ausgelöst. Zusätzlich wird die Funktion der Schwellkörper beeinträchtigt. Die Schwellkörper verlieren an Elastizität. Die Folge: Der Penis macht schlapp.

Drogenkonsum:

Oftmals werden Drogen wie Cannabis, Speed, Kokain oder Ecstasy konsumiert. Diese werden auf Partys eingenommen oder sollen beim Sex die Hemmschwelle senken. Hierbei gilt, dass jede Droge auf unterschiedliche Weise sich auf die Manneskraft auswirken kann.

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Was tun bei Impotenz?

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Wann sollte ich zum Arzt bzw. zur Ärztin?

Leidest du seit mehreren Wochen an einer Erektionsstörung, dann suche einen Arzt bzw. eine Ärztin auf. Potenzprobleme können ein frühes Anzeichen sein, dass du an Diabetes leidest oder anderen Krankheiten. Werden solche Erkrankungen nicht behandelt, kann dies zur gesundheitlichen Gefahr werden.

Die Angaben wurden nach bestem Wissensstand recherchiert. Dennoch können wir nicht für die Richtigkeit garantieren. Wir raten dir, einen Arzt bzw. eine Ärztin zu konsultieren. Dein Wohl und deine Gesundheit liegen auch uns am Herzen, danke für dein Verständnis.